Your VIBES MK I is ready.

Vor dem Anschließen

Erst stummschalten. Dann verbinden.

Beim Anschließen, Trennen und Schalten der Phantomspeisung können laute Knack- und Störgeräusche entstehen.

Bevor Sie eine Verbindung verändern:

  • Lautsprecher und Kopfhörer stummschalten
  • Eingangsverstärkung herunterregeln
  • Phantomspeisung ausschalten

So schützen Sie Ihr Gehör, Ihre Kopfhörer und Ihre Lautsprecher.

Schnellstart

01 / Kontaktmedium aufbringen

Kneten Sie das akustische Kontaktmedium bis es weich wird und drücken Sie es an die Unterseite des Sensors (goldene Messingfläche).

Das Kontaktmedium oder ein vergleichbares Produkt muss bei jeder Verwendung zwischen Sensor und Oberfläche liegen – auch wenn der Sensor zusätzlich mit Gummibändern, Klemmen oder anderen Hilfsmitteln fixiert wird.

02 / Sensor positionieren

Setzen Sie den Sensor auf die gewünschte Schwingungsfläche und drücken Sie ihn vorsichtig an.
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Als Ausgangspunkt empfehlen wir eine etwa 1 mm starke Schicht des Kontaktmediums zwischen Sensor und Oberfläche.

03 / Wiedergabe stummschalten

Schalten Sie Lautsprecher und Kopfhörer stumm und regeln Sie die Eingangsverstärkung herunter.

04 / XLR-Verbindung herstellen

Verbinden Sie den XLR-Ausgang mit einem Mikrofoneingang an Ihrem Audiointerface, Mischpult, Mikrofonvorverstärker oder Recorder.

05 / Phantomspeisung einschalten

Aktivieren Sie die Phantomspeisung. Für die volle Leistung empfehlen wir 48 V.

VIBES MKI benötigt keine Batterie und keinen separaten Piezo-Vorverstärker.

06 / Aufnahmepegel einstellen

Erhöhen Sie die Eingangsverstärkung langsam, während das Instrument oder Objekt klingt. Lassen Sie ausreichend Reserve für unerwartet starke Impulse und tieffrequente Bewegungen.

Bei konventionellen Aufnahmen empfehlen wir einen Low-Cut beziehungsweise Hochpassfilter bei 20 Hz.

Akustische Kopplung

Kontaktmedium immer verwenden

Das akustische Kontaktmedium überträgt die Schwingung der Oberfläche auf das Sensorelement. Es ist für die sichere Funktion des Mikrofons erforderlich. Dies gilt auch dann, wenn der Sensor zusätzlich durch Gummibänder, Klemmen oder andere Halterungen fixiert wird.

Anpressdruck und Klang

Der Anpressdruck beeinflusst die mechanische Kopplung und damit die Klangcharakteristik.

Drücken Sie den Sensor so weit an, dass das Kontaktmedium die gesamte Kontaktfläche ohne sichtbare Hohlräume ausfüllt. Als Ausgangspunkt empfehlen wir eine etwa 1 mm starke Schicht zwischen Sensor und Oberfläche.

Anpressdruck und Schichtstärke beeinflussen unter anderem:

  • Ausgangspegel
  • Klangfarbe
  • Impulsverhalten
  • Ausklingverhalten

Probieren Sie unterschiedliche Positionen und einen leicht veränderten Anpressdruck aus. Kleine Veränderungen können einen deutlich anderen Klang erzeugen. Grundsätzlich gilt: Je dünner die Schicht ist, desto mehr Höhenpräsenz wird abgebildet. Es kann auch mit anderen Materialien als akustisches Kontaktmedium experimentiert werden, allerdings sollte das Mikrofon nie ganz ohne Medium verwendet werden.

Sensor sicher ablösen

Fassen Sie den Sensor an den beiden seitlichen Flügeln an. Lösen Sie ihn mit einer sanften Drehbewegung parallel zur Oberfläche.

Ziehen Sie den Sensor niemals gerade nach oben ab und heben Sie ihn nicht am Kabel an.

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Für ein optimales Schwingungsverhalten ist die mechanische Verbindung zwischen Sensorelement und Gehäuse bewusst sehr klein ausgeführt. Durch Zug nach oben kann diese Verbindung überlastet und dauerhaft beschädigt werden oder brechen.

Befestigung mit Klemmen

Wenn Sie den Sensor mit einer Klemme oder einem anderen Hilfsmittel fixieren, darf kein übermäßiger Druck auf das Sensorgehäuse wirken.

Ziehen Sie die Befestigung nur von Hand und nur so weit an, dass der Sensor sicher in Position bleibt. Mehr als handfester Druck kann das Gehäuse verformen oder dauerhaft beschädigen.

Verwenden Sie keine Werkzeuge oder zusätzliche Hebelwirkung, um die Klemmkraft zu erhöhen.

Das akustische Kontaktmedium muss auch bei dieser Befestigungsart zwischen Sensor und Oberfläche verwendet werden.

Die richtige Position finden

Es gibt nicht den einen richtigen Montagepunkt.

Schon wenige Zentimeter können Pegel, Klangfarbe, Anschlag und Ausklingverhalten deutlich verändern. Betrachten Sie die Positionierung daher als Teil der Klanggestaltung.

Eine einfache Vorgehensweise:

  • Wählen Sie drei unterschiedliche Positionen.
  • Nehmen Sie an jeder Position dasselbe Signal mit identischer Verstärkung auf.
  • Vergleichen Sie die Aufnahmen.
  • Verwenden Sie die Position, die den gewünschten Klang am besten überträgt.

Probieren Sie Positionen in der Nähe und mit Abstand zu Stegen, Kanten, Verbindungen oder anderen konstruktiven Bereichen aus. Jedes Material und jede Konstruktion überträgt Schwingungen anders.

Berührungs- und Kabelgeräusche vermeiden

Ein Kontaktmikrofon überträgt nicht nur die Schwingungen des Instruments, sondern auch Berührungen des Sensorgehäuses und Bewegungen des Kabels.

Positionieren Sie Sensor und Kabel so, dass sie beim Spielen nicht versehentlich berührt, bewegt oder angeschlagen werden. Der besonders flache Sensorkopf erleichtert eine unauffällige Platzierung und reduziert das Risiko unbeabsichtigter Berührungen.

Eine zusätzliche mechanische Entkopplung kann Kabelgeräusche weiter reduzieren. Geeignete Lösungen von Drittanbietern, beispielsweise der Bubblebee Industries Cable Saver, können dabei helfen, Kabelbewegungen zu dämpfen und vom Sensor zu isolieren.

Kabel zusätzlich sichern

Das Mikrofon verfügt über integrierte Zugentlastungen am Sensorkopf und am Stecker. Starker oder plötzlicher Zug am Kabel kann es dennoch dauerhaft beschädigen.

Sichern Sie das Kabel während des Einsatzes zusätzlich – zum Beispiel am Gurtpin des Instruments oder an einer geeigneten Schlaufe.

Lassen Sie zwischen Sensor und Befestigungspunkt eine kleine, lockere Kabelschlaufe. So werden Bewegungen und Zugkräfte nicht direkt auf den Sensorkopf übertragen.

Tragen, bewegen oder lösen Sie das Mikrofon niemals am Kabel.

Tieffrequente Signale

VIBES MKI erfasst Frequenzen bis hinunter zu 1 Hz. Dieser bewusst erweiterte Tieffrequenzbereich trägt zur Optimierung des Rausch- und Klirrverhaltens bei.

Sehr tiefe Frequenzen und Infraschall können hohe Signalpegel enthalten, obwohl sie kaum oder gar nicht hörbar sind. Solche Signale beanspruchen den verfügbaren Aufnahmepegel und können Lautsprecher oder Kopfhörer stark belasten.

Bei konventionellen Aufnahmen empfehlen wir deshalb, grundsätzlich einen Low-Cut beziehungsweise Hochpassfilter bei 20 Hz zu aktivieren.

Dadurch werden extreme Tieffrequenzen reduziert und das Risiko einer übermäßigen Belastung oder Beschädigung von Lautsprechern und Kopfhörern minimiert.

Vor Wasser und Feuchtigkeit schützen

VIBES MKI ist kein Hydrophon.

Das Mikrofon ist nicht wasserdicht und nicht für den Einsatz in Flüssigkeiten vorgesehen.

Wasser, Feuchtigkeit und Kondensation können zu dauerhaften Schäden führen. Verwenden Sie den Sensor ausschließlich auf trockenen Oberflächen und halten Sie ihn von Regen, Spritzwasser und hoher Luftfeuchtigkeit fern.

Sollte das Mikrofon mit Flüssigkeit in Kontakt kommen, trennen Sie es von der Phantomspeisung und verwenden Sie es nicht weiter. Wenden Sie sich an den FVLKE Support.

Pflege und Aufbewahrung

Reinigung

Entfernen Sie das Kontaktmedium vorsichtig vom Sensor.

Reinigen Sie das Gehäuse ausschließlich mit einem sauberen, trockenen und weichen Tuch. Verwenden Sie kein Wasser, keinen Alkohol, keine Lösungsmittel und keine aggressiven Reinigungsmittel.

Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit in das Gehäuse oder den XLR-Stecker gelangt.

Aufbewahrung

  • Wickeln Sie das Kabel locker und ohne scharfe Knicke auf.
  • Halten Sie die Kabelübergänge frei von Zug und Belastung.
  • Bewahren Sie das Mikrofon trocken in seiner Schutztasche auf.
  • Schützen Sie es vor großer Hitze, Kälte und direkter Sonneneinstrahlung.
  • Legen Sie keine schweren Gegenstände auf Sensor, Kabel oder Stecker.

Kontrolle vor dem Einsatz

Prüfen Sie Sensorgehäuse, Kabel und XLR-Stecker vor jedem Einsatz auf sichtbare Schäden.

Verwenden Sie das Mikrofon nicht weiter, wenn es heruntergefallen ist, mit Flüssigkeit in Kontakt kam oder sichtbare Schäden aufweist. Öffnen oder reparieren Sie das Gehäuse nicht selbst.

Sie benötigen Unterstützung?

Beschreiben Sie uns, welches Instrument oder Objekt Sie aufnehmen, wie der Sensor befestigt ist und welches Audiointerface oder Aufnahmegerät Sie verwenden.

Fotos der Montageposition helfen uns dabei, die Ursache schneller zu finden.

hello@fvlke.com

FVLKE ist eine Marke der Nexusworks Media GmbH.